Institut für Versicherungsrecht


Das Institut für Versicherungsrecht der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde am 23. Mai 2006 gegründet und wird von den Direktoren Professor Looschelders und Professor Michael geleitet.

Es hat die Aufgaben, das Privatversicherungsrecht in Forschung und Lehre zu vertreten sowie den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in diesen Bereichen zu fördern und zu vertiefen. Das Institut wird von der Düsseldorfer Versicherungswirtschaft sowie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützt, so dass die Aktivitäten des Instituts in erheblichem Umfang ausgebaut werden konnten.

IVR-Blog

18 Apr 2018 07:43

BGH: Wirksame Belehrung in AVB erfordert keinen Verweis auf § 28 Abs. 4 VVG

In einem Urteil vom 4. April 2018 (IV ZR 104/17) bezog der BGH zu der derzeit im Versicherungsvertragsrecht präsenten Frage Position, ob eine wirksame Belehrung über die Rechtsfolgen einer Obliegenheitsverletzung auch einen Verweis auf die Hinweispflicht aus § 28 Abs. 4 VVG selbst beinhalten muss. In der Rechtsfolgenbelehrung für eine Obliegenheitsverletzung ging das Bedingungswerk einer Reiseabbruchversicherung […]


21 Dec 2017 09:30

Juristische Person als VN – Zum persönlichen Anwendungsbereich des § 215 Abs. 1 Satz 1 VVG

In seinem Urteil vom 8. November 2017 (IV ZR 551/15) nahm der BGH zu der in Rechtsprechung und Literatur viel diskutierten Frage Stellung, ob § 215 Abs. 1 Satz 1 VVG auch Klagen aus einem Versicherungsvertrag erfasst, dessen VN eine juristische Person ist. In einem weiteren Urteil vom 08. März 2017 (VersR 2017, 779) hatte er sich bereits […]


Aktuelle Veröffentlichungen

Nachstehend finden Sie einen Auszug der aktuellen Veröffentlichungen des Instituts:

  • Befugnis zur Geltendmachung des Versicherungsschutzes und Rechtsmissbrauchsverbot bei der D&O-Versicherung, zugleich Besprechung des Urteils des BGH vom 05.04.2017 – IV ZR 360/15, in: ZIP 2017, S. 1249-1255 (zusammen mit Boris Derkum).
  • Aktuelle Probleme der Rechtsschutzversicherung im deutschen und österreichischen Recht, in: VersR 2017, S. 1237-1247.
  • Kommentierung Art. 1-7 EGVVG, Internationales Versicherungsvertragsrecht, in: Langheid/Wandt (Hrsg.), Münchener Kommentar zum VVG, Bd. 3, 2. Aufl. München 2017.

Neuerscheinung Schriftenreihe

Band 35 der Düsseldorfer Reihe: 

Nach deutscher Rechtstradition sind Rechtsschutzversicherer grundsätzlich daran gehindert, Rechtsdienstleistungen gegenüber ihren Versicherten zu erbringen. Dies gilt auch für den außergerichtlichen und außerbehördlichen Bereich. Bei der Neuregelung der Materie ist diese Rechtstradition in § 4 RDG ausdrücklich bestätigt worden. Dahinter steht der Gedanke, dass die Erbringungen von Rechtsdienstleistungen für die Rechtsschutzversicherer zu einem Konflikt mit dem wirtschaftlichen Interesse an der Vermeidung der mit der Rechtsverfolgung verbundenen Kosten führen kann. In anderen Rechtsordnungen (z. B. Niederlande, Österreich) ist den Rechtsschutzversichern dagegen die Erbringung von Rechtsdienstleistungen für die Versicherten im außergerichtlichen Bereich nicht verwehrt. Die Rechtsschutzversicherungs-Richtlinie vom 22.6.1987 (RL 87/344/EWG) und die Solvency Il-Richtlinie vom 25.11.2009 (RL 2009/138/EG) sehen ebenfalls keine diesbezüglichen Einschränkungen vor.

Die Untersuchung von Ingo Weckmann wendet sich zunächst dem Begriff der Rechtsdienstleistung, dem Berufsbild des Rechtsanwalts sowie dem Produkt der Rechtsschutzversicherung zu. Auf der Grundlage wird die Betätigung von Rechtsschutzversicherern als Rechtsdienstleister erörtert. Dabei werden nicht nur die Leistungen nach den ARB 2012 auf ihre Konformität hin untersucht, sondern es werden auch weitere Modelle der Leistungserbringung beleuchtet. Ein Schwerpunkt der Arbeit bildet die Frage, ob die sehr restriktive Regelung des § 4 RDG aus verfassungs- und europarechtlicher Sicht haltbar ist. Abschließend formuliert der Autor einen konkreten Vorschlag für die Änderung des § 4 RDG.

Weitere Informationen finden Sie undefinedhier. 

Kommentierung ARB


Die Kommentierung der Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung ist im Carl Heymanns Verlag nun erschienen.

Weitere Informationen finden sie undefinedhier.

Eine Aktualisierung zentraler Entscheidungen finden Sie undefinedhier.

Kommentierung VVG

Die Kommentierung zum Versicherungsvertragsgesetz in Zusammenarbeit mit Frau Professorin Petra Pohlmann, geschäftsführende Direktorin der Forschungsstelle für Versicherungswesen an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist im Carl Heymanns Verlag nunmehr in der 3. Auflage erschienen.

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Versicherungsvertragsrecht


Das Werk stellt das Versicherungsvertragsrecht auf wissenschaftlicher Grundlage praxisorientiert und prägnant dar. Es enthält zahlreiche Beispielsfälle, die überwiegend der Rechtsprechung entnommen sind. Im Vordergrund stehen die allgemeinen Grundsätze des Versicherungsvertragsrechts. Es wird aber auch auf die wichtigsten besonderen Versicherungszweige (Haftpflicht-, Lebens- und Krankenversicherung) sowie das Recht der Versicherungsvermittlung eingegangen.

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Postanschrift:

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Versicherungsrecht
Universitätsstraße 1, Gebäude 24.91
40225 Düsseldorf

Save the date

Der 11. Düsseldorfer Versicherungsrechtstag findet am 11.10. und 12.10.2018 
statt.

Direktor (privat-rechtliche Abteilung)

Prof. Dr. Dirk Looschelders

Gebäude: 24.81
Etage/Raum: 01.46

Direktor (öffentlich-rechtliche Abteilung)

Prof. Dr. Lothar Michael

Gebäude: 24.81
Etage/Raum: 00.46

Geschäftsführung

Ann-Kathrin Graewer  
Daniel Kübler

_________________________

Gebäude: 24.91
Etage/Raum: 00.22

Tel.: +49 211 81-11482
oder +49 211 81-11470
Fax: +49 211 81-15793 

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